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Rössli Ess-Kultur Wolhusen

Die Bauherrschaft verfolgte das klare Ziel, mit der Sanierung und Erweiterung des alten Rössli das Saalproblem zu lösen, das Dorfbild aufzuwerten und gastronomisch ein neues Zeichen zu setzen. Der markante Restaurantteil wurde saniert und in der ursprünglichen Farbgebung belassen. Die Gestaltung des Saalneubaus ist zurückhaltend, um die Dominanz des bestehenden Rössli nicht zu konkurrenzieren. Alt und Neu ergänzen sich gegenseitig.

Projektort Wolhusen
Bauherrschaft Rössli Immobilien AG
Umfang Projekt- und Ausführungsplanung
Architektur Pascal Collaud
Bauleitung MF Bauorganisation AG, Sursee
Auftrag Studienauftrag anonym, 1. Rang
Projektrealisation 2008-2009
Raumprogramm Neubau Saal mit Foyer, Bar, Bühne und Galerie. Neubau Seminarräume und Gewerberäume. Sanierung/Umbau Restaurant Rössli mit Gastroküche, Säli, Gourmet, Gaststube und Weinkeller
Konstruktion Neubau in Massivbauweise mit verputzter Aussenwärmedämmung. Altbau (Auskernung, Aussenwände bestehend), Decken und Statik neu in Holzbauweise

Sanierung Restaurant

Das bestehende Gebäude wurde vollständig ausgehöhlt, da sich die bestehende Konstruktion als statisch ungenügend erwies. Durch Rahmenbauwände, die den bestehenden Aussenwänden vorgesetzt wurden, konnten für die Deckenkonstruktionen neue Auflager geschaffen und der Bestand wirksam entlastet werden. Die Deckenkonstruktionen wurden als Holz-Beton-Verbunddecken ausgeführt.

Neubau Saal

Der altehrwürdige Rösslisaal war nicht mehr zukunftstauglich und stellte ein Sicherheitsrisiko dar. Die Tragsicherheit des bestehenden Dachstuhles war nicht mehr gegeben. Deshalb hat man sich dazu entschlossen, den Rösslisaal abzubrechen und ab Decke über Untergeschoss neu aufzubauen. Der neue Saal bietet ein breites Nutzungsangebot.